Ökumenischer Neujahrsgottesdienst
Jahreslosung: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18,27)
Anschließend Empfang im Haus der Evangelischen Kirche.
Zeit: 20. Jan 2009 18:00 Uhr
Ort: Schlosskirche, An der Schloßkirche, 53113 Bonn
Nachhaltige Projektarbeit in kirchlichen Partnerschaften
Seminar für kirchliche Partnerschaftsgruppen
Partnerschaftsgruppen leisten mit ihrer Projektarbeit einen Beitrag, um Armut und Not in der Welt zu mindern. Gemeinsam mit ihren Partnern werden Projekte realisiert, die auf die lokalen und globalen Ursachen der wirtschaftlichen und sozialen Ungerechtigkeiten reagieren.
Mit dem Partnerschaftsprojektefonds (PPF) will der EED diese Arbeit unterstützen und bietet den Gruppen sowohl eine Beratung als auch eine finanzielle Teilförderung der Projektarbeit an. In dem zweitägigen Seminar will der EED die Herausforderungen für eine nachhaltige Projektarbeit darstellen und positive Erfahrungen vorstellen. Das Seminar findet in Kooperation mit mehreren Landeskirchen statt.
Zeit: 23. Jan 2009 - 24. Jan 2009
Ort: Bildungs- und Tagungszentrum Heimvolkshochschule Springe
Leitung: Andrea Schirmer-Müller (EED), Hermann Hartmann, Bernd Müller
Kontakt:
» Seminarflyer mit Anmeldeformular
Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt - Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte
Präsentation der Studie und Podiumsdiskussion
Zeit: 28. Jan 2009 18:00 Uhr - 21:30 Uhr
Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Kontakt: Diakonisches Werk Hamburg, Linda Corleis, Königstraße 54, 22767 Hamburg, Telefon: 040 30620 -341, E-Mail:
» Einladung [PDF]
Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt - Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte
Präsentation der Studie und Podiumsdiskussion
Der Klimawandel ist keine ökologische Drohgebärde mehr, sondern hat bereits begonnen. Mit Hurrikan Katrina, schmelzenden Eisbergen, Hitzewellen und verwirrten Zugvögeln werden die Menschen von einer dunklen Ahnung heimgesucht: Die Natur schlägt zurück. Die Begrenztheit der Ressourcen ist nicht mehr zu übersehen, mit einsetzendem Klimachaos ist auch mit zusätzlicher Armut zu rechnen.
Wir wissen immer mehr über den Klimawandel, bekommen immer mehr Informationen über die Auswirkungen der Globalisierung und hinken mit den Problemlösungen deutlich hinterher. Ein Kurswechsel ist nötig.
Deshalb brauchen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber, was Nachhaltigkeit in internationaler Verantwortung für Deutschland bedeutet. Wir brauchen eine Debatte über die Zukunft unseres Landes in einer globalisierten Welt.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und die evangelischen Entwicklungsorganisationen „Brot für die Welt“ und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) haben sich zusammen getan, um eine solche Debatte anzustoßen. Das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie hat die umfangreiche Studie erstellt.
Eine Veranstaltung des EED, BfdW und BUND, in Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg, dem UmweltHaus am Schüberg und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ).
Zeit: 29. Jan 2009 18:15 Uhr - 21:30 Uhr
Ort: Kunsthalle zu Kiel, Düsternbrooker Weg 1, 24105 Kiel
Kontakt: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Gudrun Nolte-Wacker, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg, Telefon: 04331 593 -195, E-Mail:
» Einladung [PDF]
Wer regiert die Welt?
Spielerisch globale Strukturen verstehen und in ihnen agieren
Globale Entwicklungen wie die Erwärmung des Klimas, anhaltende Armut durch unfaire Welthandelsstrukturen und wachsende soziale Ungerechtigkeit fordern globale Antworten und Handlungsschritte. Internationale Akteure entscheiden auf internationalen Konferenzen über die Geschicke der Welt. Die Ergebnisse betreffen alle: Nicht nur diejenigen, die verhandelt haben, sondern alle Menschen weltweit.
Die Komplexität internationaler Verhandlungen und globaler Prozesse führt dazu, dass sich viele Menschen nicht in der Lage sehen, innerhalb dieses Beziehungs- und Machtgeflechts zu agieren und sich eindeutig zu positionieren. Damit wir unsere eigene Position im Wirrwarr der politischen Verhandlungen und ihrer politischen und wirtschaftlichen Folgen finden können, müssen wir verstehen, wie globale Politik funktioniert und welche Handlungsmöglichkeiten wir selber haben.
In spielerischen Übungen werden wir das Machtgefälle, das durch international gefestigte Strukturen entsteht, nachvollziehen und kritisch hinterfragen. Innerhalb verschiedener Simulationen werden wir zu Teilnehmenden einer Klimakonferenz und zu AkteurInnen auf dem Weltmarkt. Mithilfe der Methode des Planspiels schlüpfen wir in fremde Rollen, um uns der Funktionsweise von Weltmarktstrukturen und der Handlungsmacht verschiedener AkteurInnen im Kampf gegen den Klimawandel nähern.
Die Methode der Planspiele ermöglicht es, die Teilnehmenden in eine bestimmte Situation hinein zu versetzen, in der sie verschiedene Lösungsmöglichkeiten erarbeiten müssen. So werden sowohl Sachwissen zum Thema als auch kommunikative Kompetenzen vermittelt. Die Teilnehmenden erfahren sich selbst als Handelnde und können sich zu ihrer Rolle positionieren. In dem durch das Seminar geschaffenen geschützten Raum können sie Handlungsoptionen erproben. Ausgehend von diesen praktischen Übungen werden wir erörtern, wie die Themen Klimawandel und Weltmarkt abwechslungsreich behandelt werden können.
Während des Seminars wird den Teilnehmenden die Kompetenz vermittelt, die erprobten Methoden selber durchzuführen und für ihre eigenen Zusammenhänge verwenden zu können.
Dieses Seminar findet im Rahmen der Schwerpunktsetzung "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" (ZDII) statt.
Zeit: 30. Jan 2009 18:30 Uhr - 1. Feb 2009 13:15 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Leitung: Agnes Sander, Katharina Ziegler
Kontakt:
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Sorgenkind Klima – da helfen nicht nur gute Wünsche!
Vortrag und Gespräch mit Richard Brand, Arbeitsstelle Klima und Energie des EED, im Rahmen des Frauentages im Kirchenkreis Köln-Süd
Zeit: 31. Jan 2009 11:00 Uhr - 12:00 Uhr
Ort: Berufsförderungswerk Michaelshoven, Sürther Straße 171, 50999 Köln
Kontakt: Kirchenkreis Köln-Süd, Comesstr. 45, 50321 Brühl, Fon: +49 (0)2232/45552, E-Mail:
» Einladung zum Frauentag [PDF]
Reisen verbindet?
Ökologisch nachhaltig und ethisch reflektiert reisen
Reisen in Länder des Südens öffnet Horizonte und gibt Einblicke in neue, andere Welten und Lebensweisen. Fern von unserem täglichen Lebensrhythmus sind wir als Reisende auf der Suche nach 'dem Anderen', nach Ablenkung, Ursprünglichkeit und natürlich Entspannung.
Diese Wünsche sind legitim. Fernreisen eröffnen die Chance nachklingender gegenseitiger Begegnung. Sie bergen aber auch die Gefahr stereotyper Einordnung des Gesehenen. Bereits bevor wir in ein bestimmtes Land reisen, haben wir eine bestimmte Vorstellung von dem, was wir vor Ort vorfinden werden. Die Fähigkeit, vollkommen neue Erfahrungen und Lernprozesse in uns aufzunehmen ist sehr stark davon abhängig, ob wir uns unserer Bilder im Kopf bewusst sind und die Bereitschaft mitbringen, diese zu hinterfragen und evtl. zu revidieren.
Auf diesem Seminar werden wir verschiedene Dimensionen des Reisens kritisch betrachten und uns der Frage stellen ob es Möglichkeiten gibt, wie Menschen sozial und ökologisch verträglich und vor allem bewusst reisen können.
Die Frage nach der Umweltverträglichkeit von Reisen führte in den letzten Jahren dazu, dass mehrere Initiativen und Organisationen entstanden, die den Anspruch geltend machten, fair zu reisen. 'Fairreisen' bezieht sich nicht nur auf die ökologische Verträglichkeit von Reisen sondern vor allem auch auf die soziale Dimension des Reisens, die besonders in Bezug auf Reisen von Nord nach Süd offensichtlich wird.
Ein weiterer Blick, dem wir auf diesem Seminar nachgehen wollen, ist die Sicht auf MigrantInnen in unserem Land und in touristischen Ländern des Südens. Der Vergleich von Migration und Tourismus führt sowohl zu erstaunlichen Parallelen als auch zu grundsätzlichen Unterschieden. In welcher Form können MigrantInnen als TouristInnen betrachtet werden? Welche Rolle haben MigrantInnen in ihren Herkunftsländern? Was unterscheidet bzw. verbindet sie mit TouristInnen?
Mit Hilfe abwechslungsreicher Methoden werden wir uns die ökologische, soziale und 'migrantische' Dimension des Reisens gemeinsam erarbeiten und sie für die eigene Bildungsarbeit fruchtbar machen.
Dieses Seminar findet im Rahmen der Schwerpunktsetzung "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" (ZDII) statt.
Zeit: 13. Feb 2009 18:30 Uhr - 15. Feb 2009 13:15 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Leitung: Agnes Sander, Gesa Claussen
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Mikrofongeflüster
Radiobeiträge zum Thema „Wasser“ selber gestalten
Entwicklungspolitische Themen müssen auf vielfältige Weise verbreitet werden, um mit ihrer Relevanz wahrgenommen zu werden. Radio ist nicht nur bei uns, sondern vor allem in Ländern des Südens ein wichtiges Medium, mit dem ein breites Publikum erreicht wird. Radio ist einfach und schnell. Im Workshop wollen wir uns dieses Medium auf kreative Weise zu eigen machen und selber Hörbares gestalten: von der Idee zum sendefähigen Beitrag.
Inhaltlich lassen wir uns von dem Thema "Menschenrecht Wasser" leiten. Vor allem in Ländern des Südens wird diese unersetzliche Lebensgrundlage vielen Menschen zunehmend entzogen. Sich verändernde Umweltbedingungen und fortschreitende Privatisierung machen den Rohstoff Wasser zum Luxusgut. Der verantwortliche Umgang mit Wasser ist ein wichtiger Beitrag zu Umweltschutz und globaler Gerechtigkeit.
Im Workshop widmen wir uns zunächst der HörerInnenperspektive. Wir hören uns verschiedene Beiträge an und reflektieren unsere eigenen Hörgewohnheiten und Vorlieben. Was macht einen guten Beitrag aus? Die von uns entwickelten Kriterien helfen uns, hörbares Radio zu machen. Dann werden wir zu Sendenden. Wie gestaltet man sendefähige Beiträge, welche Schritte folgen?
Radiovorerfahrungen sind keineswegs notwendig: Tipps und Tricks zum Sprechen am Mikrofon, zur Moderation im Radio, zur Aufnahme von Interviews und zum Einfangen von „Atmo“ (atmosphärischen Geräuschen) und „O-Tönen“ (Originaltönen) sind Teil des Workshops – einem Prozess des Learning by doing. Wir arbeiten im Team, in dem jede und jeder je nach Interesse, Lust und Laune eine andere Aufgabe übernimmt – oder aber alles mal macht.
Von wässrigen Hörcollagen bis hin zu inhaltlich dichten Features über Wasserknappheit ist unserer Phantasie an diesem Wochenende keine Grenze gesetzt. Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden sowohl einen Einstieg in die Produktion eines Radiobeitrags als auch das Miterleben eines kreativen Werkstattprozesses zum Thema "Wasser".
Dieses Seminar findet im Rahmen der Schwerpunktsetzung "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" (ZDII) statt.
Zeit: 27. Feb 2009 18:30 Uhr - 1. März 2009 13:15 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Leitung: Agnes Sander, Beate Flechtker
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Auf den Punkt gebracht!
Entwicklungspolitische Veranstaltungen zielorientiert moderieren
Die Vermittlung entwicklungspolitischer Themen erfordert auf der einen Seite unermüdliches Engagement und idealistisches Denken und Handeln, auf der anderen Seite müssen entwicklungspolitische Diskussionen und Planungen strukturiert und effizient gestaltet werden, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Innerhalb von Bildungsveranstaltungen kann es leicht passieren, dass die eigene Meinung und Haltung der Kursleitung in Konkurrenz zu ihrer Aufgabe bzw. zu der Veranstaltungsmoderation gerät. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, die multiplen Rollenanforderungen an Seminarleitungen – gleichzeitig sollen sie ModeratorIn, Leitung, OrganisatorIn und BeraterIn sein – zielorientiert, eindeutig und kompetent zu meistern. Erfahrene Seminarleitungen nutzen Aspekte der Moderationsmethode, um unterschiedliche Rollen im Seminar oder in Diskussionen klar abzugrenzen und damit Störungen und Irritationen der Teilnehmenden zu vermeiden. Dazu können sowohl konkrete Zielvereinbarungen gehören als auch passende Methoden zur Diskussionssteuerung nach eigenen oder fremden Vorträgen oder bei Interessenskonflikten im Seminar. In diesem Seminar werden MultiplikatorInnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in ihrer Rollen- und Methodenkompetenz in Diskussionsprozessen gestärkt. Themen des Seminars im Einzelnen werden sein: Klärung der verschiedenen Rollen in Seminaren und Veranstaltungen: Rollenklärung von verschiedenen Mitwirkenden (wer macht was mit welcher Aufgabe und welchem Ziel, Abgrenzung der jeweiligen Aufgaben) Der bewusste Umgang mit Mehrfachrollen: Einüben der eigenen Rollenvielfalt und der Rollenklärung im Team Strukturieren und Steuern von Diskussionsprozessen Ausbau von Methoden Im Seminar wird mit Beispielen aus der Praxis der Teilnehmenden gearbeitet, um zu lernen, wie Diskussionsprozesse hinsichtlich der Rollenverteilung der Beteiligten effektiv gesteuert und strukturiert werden können. Teilnahmevoraussetzungen sind Erfahrungen mit Methoden der Moderation, Kenntnisse über Struktur und Ablauf einer Moderation sowie in der Durchführung von Seminaren oder anderen Bildungsveranstaltungen und Reflexionsbereitschaft.
Zeit: 6. März 2009 18:30 Uhr - 8. März 2009 13:15 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Leitung: Christiane Eiche
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