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Aktuelles

Was ist Biopiraterie?
(03.12.2008) CBD-Expertengruppe ringt in Windhoek um gemeinsames Verständnis
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800.000 Hektar Regenwald gerettet
(Bonn / Port Moresby, 29.10.2008) Das oberste Gericht Papua-Neuguineas hat ein Urteil aufgehoben, dass dem multinationalen Konzern Rimbunan Hijau den Holzeinschlag im 800.000 Hektar großen Wald von Kamula Doso im Westen Papua-Neuguineas gestattet. Das Verfahren wurde vom EED-Partner Eco-Forestry Forum angestrengt.
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Mehr als 100 WTO-Mitglieder aus Nord und Süd für Änderung des TRIPS-Abkommens
(12.08.08) Brasilien, Indien, China, EU und Schweiz fordern, die Einhaltung von CBD-Regeln zur Voraussetzung für Patente zu machen.
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Nachlese: Durchbruch oder Vertagung?
(03.06.2008) Das Ergebnis der Verhandlungen im Kampf gegen Biopiraterie - die Orginal-Dokumente
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Enttäuschung bei Umweltschützern - "Goldene Kettensäge" für G8-Staaten
(30.05.2008) Der dramatische Verlust an Biodiversität wurde von den Vertragsstaaten in Bonn insgesamt nicht ernsthaft angegangen, resümiert Martin Kaiser von Greenpeace. Am letzten Tag der UN-Konferenz wurde die Negativ-Auszeichnung "Goldene Kettensäge" an die G8-Staaten - mit Ausnahme Deutschlands - verliehen. Diese waren, so die Begründung, weder bereit, genügend Mittel zur Finanzierung zur Verfügung zu stellen, noch jene Industrien zur Verantwortung zu ziehen, die die Urwälder und Meere zerstören. Diese Herkulesaufgabe müsse aber mit Nachdruck verfolgt werden. Auch die Initiative der deutschen Regierung sei hier nur ein Anfang. Nun gehe es darum, reiche Industriestaaten mit ins Boot zu holen.
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Weitere Meldungen

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Biologische Vielfalt

Die Schöpfung bewahren

Die Vorteile aus der Nutzung gerecht aufteilen

Der größte Teil der biologischen Vielfalt der Erde ist in den Ländern des Südens beheimatet. Der Norden verfügt über die Technologie und das Know-how, um genetische Ressourcen und das traditionelle Wissen indigener Völker für marktfähige Produkte zu nutzen.

Die Konvention über biologische Vielfalt fordert, die Länder des Südens, lokale Gemeinschaften und indigene Völker an den Gewinnen zu beteiligen, die aus der Nutzung entstehen. In der Praxis geschieht dies jedoch nicht. Stattdessen ist Biopiraterie weit verbreitet.

Der EED unterstützt die Anliegen seiner Partner im Kampf gegen Biopiraterie.

COP9 in Bonn
Hintergrundinformationen über die Arbeit des EED zu COP 9
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Videoberichte von der Konferenz
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Die Regierungen des Südens drängen auf völkerrechtsverbindliche Regeln. Der Norden wehrt ab und verweist auf die Regeln im TRIPS-Abkommen der Welthandelsorganisation (WTO). Dort werden Patentrechte höher bewertet als der Schutz traditionellen Wissens.

Weitere Informationen:

  • Broschüren des EED zur Biodiversität finden Sie in der Mediathek
  • Hintergrundartikel
  • Video-Interview mit Chee Yoke Ling (Third World Network), 7,1 MB: Einschätzung der Positionen von Entwicklungsländern und Forderungen von NGOs mit Blick auf die ABS-Working Group der CBD in Granada vom 30. Jan. bis 3. Feb. 2006