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Aktuelles

UN-Konferenz über die Finanzierung der Entwicklung in Doha: Politischer Einigungswille gesucht
(Doha, 29.11.2008) Die in der Gruppe der 77 zusammengefassten Entwicklungsländer kämpfen mit den Industrieländern um mehr Entwicklungshilfe und günstigere Welthandels- und Finanzstrukturen. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen bestreiten sie der G20-Gruppe das Recht, Fragen des globalen Finanzsystems unter sich zu regeln. In der G20-Gruppe sind die 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt organisiert.
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The G20s first Global Financial Summit is unlikely to control the financial crisis
(Bonn, 21.11.2008) The G8 are history. This is the first result of the Global Financial Summit of the G20 on 15.11.2008 in Washington.
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Weltfinanzgipfel: Gleichberechtigte Beteiligung der Entwicklungsländer an neuer Finanzordnung gefordert
(Bonn, 14.11.2008) Am Samstag den 15. November treffen sich die Staatschefs der Ländergruppe G20 auf Einladung des US-Präsidenten George W. Bush in Washington, um über eine neue Weltfinanzordnung zu beraten. Der EED drängt auf die Einbeziehung der Entwicklungsländer in die Regulierung der Finanzmärkte, um deren Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht zu gefährden.
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EED-Vorstand von Bonin: Banken-Paket undemokratisch
(Berlin, 19.10.2008) Die kurzfristige Entscheidung der Bundesregierung, die Bankenbranche mit einem Rettungspaket von knapp 500 Milliarden Euro zu unterstützen, hält EED-Vorstand Konrad von Bonin für undemokratisch. "Die Regierung verliert ihre Handlungsfähigkeit, sie wird von den Banken vor sich hergetrieben", sagte Bonin in einem epd-Gespräch in Berlin. Das Verfahren widerspreche demokratischen Spielregeln.
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Mitgliederversammlung des EED: "Finanzkrise trifft die Armen in Entwicklungsländern am härtesten"
(Berlin, 16.10.2008) Die Mitgliederversammlung des EED hat am Donnerstag den 16. Oktober in Berlin eine Erklärung zur Finanzkrise verabschiedet. Grund ist die Sorge darum, dass die augenblickliche Finanzkrise die Armen in den Entwicklungsländern am Härtesten trifft. Die versammelten Kirchenvertreterinnen und -vertreter fürchten, dass bei ihrer Bewältigung in den Industrieländern die lebenswichtigen Interessen der Menschen, die in Armut leben, aus dem Blick geraten.
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Weitere Meldungen

Finanzierung der Entwicklung

Mittel für Entwicklung sichern

Textilmanufaktur in Porto Alegre | © EED/Kuschnerus
Bild vergrößern Textilmanufaktur in Porto Alegre
Jede Form der Armutsbekämpfung muss Strategien zur Entwicklung entwerfen und sie finanzieren. Entwicklungsländer haben einen enormen Investitionshunger. Entwicklung finanzieren bedeutet in die Infrastruktur, die Bildung der Bevölkerung und das Gesundheitswesen zu investieren. Die Produktivität der Wirtschaft muss verbessert und die Produktion diversifiziert werden. Die Mittel für diese Investitionen stammen überwiegend aus nationalen Quellen, also aus Ersparnissen, Wirtschaftswachstum in der Wirtschaft und aus Steuereinnahmen der öffentlichen Hand. Außerdem sind Überweisungen von Arbeitsemigranten und Entwicklungshilfemittel bedeutsam. Auch Auslandsinvestitionen sind zunehmend wichtig.

Die Finanzierung der Entwicklung hat viele Akteure. Die Entwicklungsländer selbst spielen die zentrale Rolle, sind aber stark von der Währungs-, Wirtschafts-, und Handelspolitik und den an Entwicklungshilfen geknüpften Bedingungen (Konditionalität) der entwickelten Länder abhängig. Diese bestimmen mit ihren Mehrheiten die Entscheidungen zum Beispiel im Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.

Der EED arbeitet an den folgenden Themen der Entwicklungsfinanzierung:


Ein anderer Blick auf die Welt beim Weltsozialforum in Porto Alegre | © Kuschnerus / EED
Bild vergrößern Ein anderer Blick auf die Welt beim Weltsozialforum in Porto Alegre
Der EED beantwortet die Frage, wie Entwicklung finanziert werden kann, aus dem Blickwinkel seiner Partner in den Entwicklungsländern. Die Partner und der EED wollen soziale Gerechtigkeit im eigenen Land und globale Gerechtigkeit in den Nord-/Südbeziehungen. Gemeinsam mit den Partnern erarbeitet der EED Berichte und organisiert Workshops und Podiumsveranstaltungen in den Entwicklungsländern, in Deutschland aber auch zum Beispiel in Washington bei der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfonds. Artikel für die Fachpresse, Interviews und Pressekonferenzen begleiten diese Lobby- und Advocacyarbeit. Diese Arbeit zielt darauf ab, dass die Forderungen der Partner und des EED von den Kirchen und engagierten Gruppen, vor allem aber auch von Parlamentariern, Ministerien und Medien politisch unterstützt werden.