Aktuelles
Somalia: Brotlose Küstenfischer werden kriminelle Piraten
(Herne, 14.12.2008) Fürbitten zum 3. Advent
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Piraterie vorbeugen - nicht militärisch bekämpfen!
(Bonn, 09.12.2008) Der zu erwartende Beschluss der Bundesregierung durch einen neuen Kampfeinsatz der Bundesmarine am Horn von Afrika die Schiffspiraterie zu bekämpfen, wird die Ursache der Piraterie - die armutsbedingten Probleme der Küstenbewohner Somalias - nicht lösen.
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Erneuter Anstieg bei deutschen Rüstungsexporten
(Berlin, 08.12.2008) Alarmiert über den neuerlichen Anstieg deutscher Rüstungsexporte zeigten sich die beiden Vorsitzenden der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung bei der Vorstellung des diesjährigen Rüstungsexportberichts am Montag in Berlin. „Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen“, sagte Prälat Stephan Reimers, der evangelische Vorsitzende der GKKE.
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Stabilität, Sicherheit und Entwicklung in Nachkriegssituationen - Sind Politik und Instrumente der Europäischen Union ein kohärenter Beitrag?
(Bonn, 01.11.08) Eine Studie im Auftrag des Dachverbandes protestantischer Hilfsorganisationen in Europa (APRODEV) von Marina Peter und Emmanuel LoWilla über die Rolle der Europäischen Union im Südsudan.
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DR Kongo: Friedensarbeit inmitten des Krieges
(Bonn / Goma, 30.10.2008) Die Regierungsarmee der Demokratischen Republik Kongo ist gestern durch die Stadt Goma im östlichen Kongo vor den Kämpfern der Rebellen unter Laurent Nkunda geflohen. Noch letzte Woche veranstalteten EED-Partner dort einen Workshop zu zivilgesellschaftlicher Friedensarbeit. Auch im aufgeflammten Konflikt halten sie daran fest: Sie wollen Normalität und eine friedliche Lösung der Konflikte im Kongo.
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Weitere Meldungen
Frieden fördern
Konstruktiv mit Konflikten umgehen
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Kofi Setordji: Genocide Monument. Aus einer Ausstellung zur Erinnerung an den Völkermord in Ruanda.
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In vielen Ländern prägen Gewalt, Leid und Zerstörung das Leben der Menschen. Der EED unterstützt Partner, die intensiv daran arbeiten, Frieden zu schaffen.
Der EED versteht Entwicklung als einen Prozess der Befreiung von Hunger, Armut, Krankheit und ungerechten Machtstrukturen, die Menschen in ihrer Würde und ihrem Recht verletzen (Grundorientierung). Darum verbinden der EED und seine Partner die Überwindung von Armut zunehmend mit Konzepten zur konstruktiven Konfliktbearbeitung und Maßnahmen des zivilen Friedensdienstes.
Der EED
- fördert Menschen, die Friedensprozesse vor Ort unterstützen und sich bemühen, die gewaltsame Eskalation von Konflikten zu verhindern
- vermittelt Friedensfachkräfte an Partner
- macht Fragen der Friedensförderung und der zivilen Konfliktbearbeitung zu einem Schwerpunkt seiner Bildungs- und Lobbyarbeit im Inland.
Die Arbeitsstelle Frieden und Konfliktbearbeitung beschäftigt sich mit der Frage, wie der EED und seine Partner dazu beitragen können, Krisen vorzubeugen und Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Weil der EED Kräfte für dieses wichtige Thema bündeln will, ist er in verschiedene Netzwerke eingebunden - z.B. in die Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt).