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Aktuelles

Georgien: Keine Waffe kann die Menschenwürde und den zivilen Widerstand besiegen
(Bonn, 27.08.08) 86 georgische Nichtregierungsorganisationen rufen in einer gemeinsamen Erklärung zu internationaler Solidarität mit den Menschen in Georgien auf. Sie fordern, dass in dem Konflikt auf Gewalt verzichtet wird, dass die Vertriebenen solidarisch unterstützt werden und den Opfern Hilfe geleistet wird. Die gemeinsame Losung lautet: „Keine Waffe kann die Menschenwürde und den zivilen Widerstand besiegen."
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Ein zweites Mal vertrieben – neue Flüchtlingsströme im Kaukasus
(Bonn, 12.08.2008) EED-Partnerorganisationen in Georgien berichten von katastrophalen Auswirkungen des erneuten Konflikts um Südossetien und Abchasien. Sie warnen vor den dramatischen Folgen des Krieges für die schon mehrfach vertriebene Zivilbevölkerung. Sie sehen ihre jahrelangen Bemühungen um Integration und Versöhnung in der Region bedroht.
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„Ich hoffe, dass eine künftige Regierung keine Angst davor hat, die Bürger zu beteiligen.”
(15.11.2007) In Georgien hat sich die Lage nach den Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei in der vergangenen Woche beruhigt. Julia Karaschwili, Vorsitzende der Nichtregierungsorganisation „Consent“, kommentiert im Gespräch die aktuellen Ereignisse.
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New website on the ENPI programming process
(16.03.2007) Aprodev, Eurostep, WOMNET and WWF, have launched a website on European Community aid to Eastern Europe, Southern Caucasus and South Mediterranean countries.
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EU-Erweiterung - Chancengleichheit - Partizipation
(19.07.2006) Internationale Konferenz am 7. und 8. September 2006 in Bonn
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Weitere Meldungen

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Südosteuropa / Kaukasus

Hoffnung auf ein besseres Leben

Karte von Südosteuropa und dem Kaukasus | © EED
Details anzeigenWeitere Informationen über die Arbeit der EED-Partner in einzelnen Ländern erhalten sie hier.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des ehemaligen Ostblocks kam es zu einem rasanten Armutsentwicklung in allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion und vielen Ländern Mittel- und Osteuropas.

Die Osterweiterung der Europäischen Union hat in einigen Ländern Mittel- und Osteuropas einen Aufschwung und Hoffnung auf Besserung der Lebenssituation auch der armen Bevölkerungsgruppen mit sich gebracht. Diese Entwicklung hat auch eine erneute Grenzziehung zwischen Ost und West vollzogen. Die Probleme für einen Großteil der Bevölkerung sind nicht gelöst. In den "neuen Nachbarstaaten", den Nicht-Mitgliedsstaaten der EU hat dies eher zu einer "Gewinner - Verlierer"-Auffassung geführt.

In den Ländern Südosteuropas und des Südkaukasus gehören Armut, Umweltzerstörungen, Arbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Bildungs- und Gesundheitsversorgung, gewaltsam ausgetragene Konflikte, Benachteiligung von Frauen und fehlende zivilgesellschaftliche Beteiligung sowie vor allem Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit zu den Problemen, mit denen die Menschen zu kämpfen haben.

Der EED und seine Partner

  • engagieren sich in ländlicher Entwicklung und nachhaltiger Landwirtschaft
  • unterstützen Friedensförderung und Konfliktbewältigung
  • setzen sich für eine Verbesserung der Grundversorgung im Bereich der sozialen Dienste (Bildung und Gesundheit) ein
  • fördern gleiche Lebenschancen für Frauen und Männer
  • stärken die Eigenverantwortung armer und benachteiligter Menschen
  • setzen sich für die Menschenrechte ein
  • und fördern zivilgesellschaftliche Entwicklung und Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen Prozessen.

Der EED fördert seit 1997 Partner und ihre Programme in Osteuropa. Die regionale Ausrichtung des Programms orientiert sich dabei an der Armutssituation in den verschiedenen Ländern und ihrer Anerkennung als so genanntes Entwicklungsland entsprechend den Kriterien des Entwicklungskomitees der OECD (Development Assistance Committee / DAC).

Im Fokus der Zusammenarbeit liegen dadurch bestimmte Länder wie Albanien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien in Südosteuropa sowie in besonderem Maße die drei unabhängigen Republiken Armenien, Georgien und Aserbaidschan im Süd-Kaukasus.