Hoffnung auf ein besseres Leben
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Die Osterweiterung der Europäischen Union hat in einigen Ländern Mittel- und Osteuropas einen Aufschwung und Hoffnung auf Besserung der Lebenssituation auch der armen Bevölkerungsgruppen mit sich gebracht. Diese Entwicklung hat auch eine erneute Grenzziehung zwischen Ost und West vollzogen. Die Probleme für einen Großteil der Bevölkerung sind nicht gelöst. In den "neuen Nachbarstaaten", den Nicht-Mitgliedsstaaten der EU hat dies eher zu einer "Gewinner - Verlierer"-Auffassung geführt.
In den Ländern Südosteuropas und des Südkaukasus gehören Armut, Umweltzerstörungen, Arbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Bildungs- und Gesundheitsversorgung, gewaltsam ausgetragene Konflikte, Benachteiligung von Frauen und fehlende zivilgesellschaftliche Beteiligung sowie vor allem Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit zu den Problemen, mit denen die Menschen zu kämpfen haben.
Der EED und seine Partner
- engagieren sich in ländlicher Entwicklung und nachhaltiger Landwirtschaft
- unterstützen Friedensförderung und Konfliktbewältigung
- setzen sich für eine Verbesserung der Grundversorgung im Bereich der sozialen Dienste (Bildung und Gesundheit) ein
- fördern gleiche Lebenschancen für Frauen und Männer
- stärken die Eigenverantwortung armer und benachteiligter Menschen
- setzen sich für die Menschenrechte ein
- und fördern zivilgesellschaftliche Entwicklung und Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen Prozessen.
Der EED fördert seit 1997 Partner und ihre Programme in Osteuropa. Die regionale Ausrichtung des Programms orientiert sich dabei an der Armutssituation in den verschiedenen Ländern und ihrer Anerkennung als so genanntes Entwicklungsland entsprechend den Kriterien des Entwicklungskomitees der OECD (Development Assistance Committee / DAC).
Im Fokus der Zusammenarbeit liegen dadurch bestimmte Länder wie Albanien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien in Südosteuropa sowie in besonderem Maße die drei unabhängigen Republiken Armenien, Georgien und Aserbaidschan im Süd-Kaukasus.

