Aktuelles
Präsidentschaft in Costa Rica begrüßt Niederlassung des EED in San José
(San José, 15.11.2008) Während eines Besuches beim costaricanischen Präsidialamt begründete EED-Vorstand Konrad von Bonin die Standortwahl für die neue Verbindungsstelle mit der positiven Entwicklung des Landes. Der Aufsichtratsvorsitzende des EED, Präses Nikolaus Schneider, ergänzte: „Der Erfolg der Politik muss sich daran messen lassen, dass sie dem Volk, besonders den Armen und Indigenen, zugute kommt.“
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Neues Verbindungsbüro in Costa Rica ist „näher dran“
(San José, 10.11.2008) Die Eröffnung des ersten Verbindungsbüros des Evangelischen Entwicklungsdienstes in Lateinamerika feierten am Sonntag mehr als 100 Gäste aus Mittelamerika und Europa mit einem Gottesdienst in Costa Ricas Hauptstadt San José.
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Fußball für das Leben
(San José, 10.11.2008) Mit Unterstützung des EED und von "Brot für die Welt" arbeitet das Projekt „Fútbol por la vida“ in Costa Rica daran, Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen eine bessere Perspektive zu geben.
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Bolivien: Hoffnung auf friedliche Konfliktlösung und Dialog
(Bonn, 22.09.08) Nach 22 Tagen gewaltsamer Auseinandersetzungen mit mindestens 30 Toten haben sich die bolivianische Regierung unter Staatspräsident Evo Morales und die Präfekten der fünf oppositionellen Tieflandregionen auf einen formellen Dialog geeinigt. Diesen Dialog begrüßen und unterstützen der Lateinamerikanische Kirchenrat sowie die EED-Partner in Bolivien.
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Wandbilder für Verständigung
(San José, 11.09.2008) Eine Perspektive für Gewaltopfer des Bürgerkrieges oder gemeinsames Erleben für Jugendliche rivalisierender Banden. Mit ihren Wandbildern bringt eine deutsche Künstlerin Menschen zusammen - in Mittelamerika und darüber hinaus.
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Weitere Meldungen
Lateinamerika
Gemeinsam Rechte durchsetzen
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Lateinamerika ist weltweit die am meisten von sozialen Ungleichheiten geprägte Region. Opfer dieser Situation sind in besonderer Weise die sozial Schwachen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen, zu denen häufig die indigenen Völker zählen. Diese Gruppen sind von Entwicklungsprozessen ausgeschlossen. Dieses Phänomen, das mit "exclusión social" (sozialem Ausschluss) bezeichnet wird, ist der Katalysator für Prozesse der Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichheit. Sie zerstören die sozialen Beziehungen in den Gesellschaften und führen zu einer sozialen Apartheid sowie zu einer Zunahme von Gewalt.
Daher sind „Demokratisierung politischer Entscheidungsprozesse“, „Partizipation der Ausgeschlossenen“ und „Entwicklungsdynamik durch Dezentralisierung“ zentrale Elemente in der Arbeit des EED mit seinen Partnern in Lateinamerika. Sie werden zum einen bei der konkreten Arbeit auf der Projektebene beachtet, indem beispielsweise benachteiligte Bevölkerungsgruppen in die Projektgestaltung einbezogen werden. Zum anderen sind sie wesentlich bei der Frage, wie Partner dazu beitragen können, dass Arme und Benachteiligte auf der gesellschaftlichen Ebene gehört werden.