EED Logo

Aktuelles

AACC bittet Afrikanische Union den Druck auf Robert Mugabe zu erhöhen
(Genf / Maputo, 12.12.2008) Die Generalversammlung des Allafrikanischen Kirchenkongresses äußerte ihre Besorgnis über die Krise in Simbabwe und forderte die Kirchen auf zu bekennen, dass sie bisher keine angemessene Antwort auf die Krise gefunden haben. Sie rief alle Christinnen und Christen zu einem Gebetstag für Simbabwe am 29. Januar auf.
mehr

EED-Partner und „Brot für die Welt“-Mitarbeiter in Kamerun festgenommen
(Bonn/Stuttgart, 11.12.2008) Die Polizei im zentralafrikanischen Kamerun hat gestern Morgen in der Hauptstadt Jaunde eine Demonstration gegen Korruption im Landwirtschaftsministerium gewaltsam aufgelöst. Derzeit befinden sich noch sechs Personen in Polizeigewahrsam, darunter der Präsident der EED-Partnerorganisation Association Citoyenne de Défense des Intérêts Collectifs, Bernard Njonga. [Update: Die Verhafteten befinden sich mittlerweile wieder alle auf freiem Fuß.] Der EED und „Brot für die Welt“ fordern ihre Freilassung und die Wiederzulassung ihrer Aktivitäten.
mehr

Somalia: Brotlose Küstenfischer werden kriminelle Piraten
(Herne, 14.12.2008) Fürbitten zum 3. Advent
mehr

EED-Verbindungsstelle in Äthiopien wird 2009 eröffnet
(Bonn, 03.12.2008) Nach längeren Verhandlungen mit äthiopischen Regierungsstellen überreichte das äthiopische Justizministerium am 28. November 2008 dem EED die Registrierungsurkunde als internationale Nichtgerierungsorganisation. Dies ist die Grundlage für die Einrichtung einer EED-Verbindungsstelle in Äthiopien.
mehr

Rentensystem verbessert nicht nur Chancen der Alten
(Bonn, 28.11.2008) HelpAge-Studie belegt die Wirkungen von Rentenzahlungen an alte Menschen in Tansania.
mehr

Weitere Meldungen

Diese Seite in: EN | FR | ES
Afrika

Partnerschaft für soziale Gerechtigkeit

Afrikakarte | © EED
Details anzeigenWeitere Informationen über die Arbeit der EED-Partner in einzelnen Ländern erhalten sie hier.
Afrika befindet sich im Aufbruch. Die Gründung der Afrikanischen Union und der Beschluss der Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) sind wichtige Signale dafür, dass die Menschen in Afrika ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollen. In Ländern wie Liberia, Kongo und Sierra Leone bekommt die Bevölkerung die Möglichkeit durch Wahlen die eigene Regierung zu bestimmen. Zahlreiche bewaffnete Konflikte konnten in den letzten Jahren befriedet werden.

Die Wurzeln dieser Konflikte liegen in der Vergangenheit: Die Grenzen der afrikanischen Staaten wurden in kolonialer Zeit gezogen. Seit der Unabhängigkeit werden viele afrikanische Staaten von Machthabern regiert, die auf der einen Seite eine Rhetorik des Nationalismus pflegen, auf der anderen aber bestimmte Gruppen bevorzugen. Dadurch werden die Gesellschaften in politisch, ethnisch, religiös oder regional definierte Gruppen gespalten. Um Frieden und Gerechtigkeit in Afrika zu fördern, ist es notwendig, dass durch die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit der Spaltung entgegen gewirkt wird. Der EED hat die Erfahrung gemacht, dass Kirchen, Religionsgemeinschaften und andere Organisationen der Zivilgesellschaft die Gesellschaften stabilisieren können und zur Demokratieförderung, Menschenrechtserziehung und Frieden entscheidend beitragen.

Zivilgesellschaftliche Institutionen sind kein Ersatz für funktionsfähige Staatsstrukturen. Sie können jedoch ein starker Motor für Innovation, Mobilisierung und Organisation lokaler Selbsthilfe sein und auf diese Weise zum Entstehen und Festigen öffentlicher Einrichtungen beitragen. Deshalb sind der Aufbau ziviler Einrichtungen, auch für die sozialen Grunddienste, sowie Demokratie- und Menschenrechtsförderung wichtige Schwerpunkte der Arbeit des EED.

Der EED fördert in Afrika lokale Partnerorganisationen, die eigenständig Projekte planen und durchführen. Auch wenn Personal aus Deutschland an einen Partner vermittelt wird, wird die Fachkraft direkt beim Partner angestellt. Partnerschaften bestehen vor allem mit Kirchen und ihren Fachabteilungen (Diakonische Werke, Entwicklungsorganisationen), den Kirchen nahe stehenden Einrichtungen sowie mit säkularen Organisationen der Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie hier.